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Kinoprogramm Donnerstag, 16.09.2021 - Mittwoch, 22.09.2021

Alles ist eins. Ausser der 0.

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:30

Regie: Klaus Maerk, Tanja Schwerdorf, (Deutschland), 2020

Darsteller: Wau Holland u.a.

Alles ist eins. Ausser der 0.

Das heutige Leben ist geprägt von der Digitalisierung - sie hat alle Bereichen des Lebens durchdrungen und ist für viele Menschen nicht mehr wegzudenken. Neben den guten, für den User bequemen Entwicklungen haben sich aber auch einige negative Seiten offenbart, seien es der lückenhafte Datenschutz oder der Einsatz digitaler Technologie als Waffe. All das ahnte der Gründer des Chaos Computer Club (CCC) Wau Holland bereits voraus.

Die Dokumentation »Alles ist eins. Außer der 0« führt uns nun in die 1980er-Jahre zurück, als die digitale Bewegung entstand. So lernen wir als ZuschauerInnen nicht nur den charmanten Gründer kennen, sondern bekommen auch Einblick in die Hackerkultur und begegnen den ersten digitalen Bürgerrechtlern. Auf diese spannende Reise werden wir von den DokumentarfilmerInnen Klaus Maeck und Tanja Schwerdorf mitgenommen. Sie beleuchten mit einer enormen Menge an spannendem und humorvollem Archivmaterial die Entwicklung dieser Szene, zeigen, dass Holland schon damals viele Probleme vorausgeahnt hat und schlagen gekonnt den Bogen zu unserer heutigen Gesellschaft und zu den mit einer weltweiten Digitalisierung einhergehenden Problemen. Dabei lassen sie ihre Dokumentation nie zu schwer werden, sondern erzählen mit viel Schwung und so auch sehr unterhaltsam einen wichtigen Teil der jüngeren Geschichte.

Doreen

Herr Bachmann und seine Klasse

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
19:30

Regie: Maria Speth, (Deutschland), 2021

Herr Bachmann und seine Klasse

Der Titel hält, was er verspricht: Ein Lehrer und seine bunt zusammengewürfelte 6. Klasse aus neun Ländern, die er mit einer unglaublichen Klarheit und Ruhe durch den Bildungsauftrag führt und dabei ein unglaubliches Verhältnis zu ihnen aufbaut. Die berührende Dokumentation wurde auf der diesjährigen Berlinale mit zwei Preisen - dem Silbernen Bären und dem Publikumspreis - ausgezeichnet. Das allein spricht schon für den außergewöhnlichen Film, der viel über dieses Land erzählt.

Klassenlehrer Bachmann ist ein ehemaliger Revoluzzer, Aussteiger, Folksänger, Bildhauer. Für ihn ist das Wichtigste, jedem Kind zu vermitteln, dass es wertvoll ist, dass es jemand ist und nicht nichts. Jeder hat Fähigkeiten und ist etwas Besonderes. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den zu absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist.

„Dieser Film verwandelt einen Klassenraum in eine Weltbühne, macht die Schülerinnen und Schüler zu Stars auch ihres eigenen Lebens. Man fühlt, leidet und lacht.“ (Zeit.de)

ak

Bundesstart - Das Debüt im Thalia