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Kinoprogramm Donnerstag, 20.06.2024 - Mittwoch, 26.06.2024

Das Original ist besser!Challengers (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00
20:30

Regie: Luca Guadagnino, (USA), 2023

Darsteller: Zendaya, Josh O'Connor, Mike Faist u.a.

Challengers (OmdU)

Sie war eine der herausragendsten Tennisspielerinnen ihrer Zeit und erlangte weltweiten Ruhm: Tashi Duncan (Zendaya). Doch eine Verletzung führte dazu, dass sie nun nur noch als Trainerin fungiert und vor allem ihren Ehemann Art (Mike Faist) coacht. Sie macht ihn von einem Durchschnitts-Tennisspieler zu einem bekannten Profi, der von Turnier zu Turnier siegreich bleibt. Doch irgendwie scheint bei ihm die Luft raus zu sein, weswegen Tashi ihn für ein Event anmeldet, das zwar kein Weltchampion-Level hat, doch vergleichsweise einfach zu gewinnen sein wird. So will sie sein Selbstbewusstsein stärken, damit er seine Höchstleistungen wieder bringen kann.

Allerdings hat niemand damit gerechnet, dass als einer der Gegner ausgerechnet Patrick (Josh O’Connor) auftaucht. Patrick ist nicht nur Arts ehemaliger bester Freund, sondern auch Tashis Ex-Lebensgefährte. Und nicht nur das, die drei waren in ihrer Jugend in einer Art Dreiecksbeziehung. Kein Wunder also, dass es hier bald um mehr als nur den Sieg dieses mittelmäßigen „Challenger”-Events geht.

Regisseur Luca Guadagnino, der vielen durch »Call me by your Name« ein Begriff sein dürfte, bringt mit »Challengers - Rivalen« eine sehr freie Adaption einer Kurzgeschichte von Stephen King auf die Leinwand. Mit Zendaya, Mike Faist und »The Crown«-Darsteller Josh O’Connor ist das Tennis-Drama auch ordentlich hochkarätig besetzt. Hoffen wir nur, dass diesmal kein Pfirsich vorkommt.

Anne

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Das Original ist besser!King’s Land (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
17:15
18:00
20:30 20:30 20:30

Regie: Nikolaj Arcel, (Dänemark/Schweden/Norwegen/Deutschland), 2023

Darsteller: Mads Mikkelsen, Amanda Collin, Gustav Lindh u.a.

King’s Land (OmdU)

Wenn der 1755 aus dem Militärdienst seines Königs entlassene Hauptmann Ludvig Kahlen (Mads Mikkelsen) beschließt, dem Angebot seines obersten Dienstherren zu folgen und das wilde Jütland urbar zu machen, eine Siedlung zu gründen und als Lohn einen Adelstitel zu erhalten, rechnet er wohl mit wilden Tieren, einer rauen Heide oder schlechtem Wetter, keinesfalls jedoch mit einem unerbittlichen Widersacher vom benachbarten Gutshof. Kahlen findet in dem ehrgeizigen wie brutalen Adeligen Frederik de Schinkel (Simon Bennebjerg) einen gnadenlosen Konkurrenten. Einen solchen Emporkömmling kann de Schinkel nicht gewähren lassen. Wenn seine Leibeigenen das Weite suchen und Kahlen sie bereitwillig einstellt, trägt dies zur weiteren Eskalation bei. Kahlen macht sich auch angreifbar, als er Anmai Mus, ein Roma-Mädchen, mitsamt ihrer Sippe als Arbeitskräfte anheuert. Dazu kommt, dass Schinkels Cousine und Verlobte Edel Helene nach eingehender Begutachtung des neuen Nachbarn kein Interesse mehr an einer Hochzeit mit dem adligen Menschenschinder hegt. Die Konflikte sind also ausgelegt, die Antagonisten haben Aufstellung genommen, ein Konflikt der schmerzlichen Art scheint in diesem dänischen Western unausweichlich. Der entlaufene Leibeigene Johannes, von Schinkel wieder eingefangen, wird zum Gegenstand allgemeinen Amüsements erkoren und beim Erntedankfest vor aller Augen mit siedendem Wasser zu Tode gefoltert. Kahlen steht dem Mann nicht zur Seite, um sein eigenes Unternehmen nicht zu gefährden. Und sieht sich umstellt von gewissenlosen Schmeichlern. Regisseur Nikolaj Arcel und sein Co-Autor Anders Thomas Jensen schicken einen einfachen Mann durch das agrar-ökonomische Jammertal des 18. Jahrhunderts und stellen ihm gleichzeitig die Aufgabe, den Verheißungen des höheren Landadels widerstehen zu können. Kahlen braucht lange, ehe er seine persönlichen Interessen nochmals hinterfragt. Nach seiner ersten erfolgreichen Kartoffelernte mit aller königlichen Unterstützung ausgestattet, erregt er folgerichtig nur noch mehr den Neid und die Missgunst von Frederik de Schinkel. Im Tausch für Verbündete schickt er die zwei einzigen Menschen fort, die ihm etwas bedeuten; Anmai Mus und die Witwe von Johannes…

alpa kino

Das Original ist besser!Morgen ist auch noch ein Tag (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:15
19:30

Regie: Paola Cortellesi , (Italien), 2023

Darsteller: Paola Cortellesi, Valerio Mastandrea, Romana Maggiora Vergano u.a.

Morgen ist auch noch ein Tag (OmdU)

Rom, 1946: Das Ende des zweiten Weltkrieges liegt noch nicht lange zurück, die Nachkriegszeit ist hart. Delia (Paola Cortellesi) ist Ehefrau und Mutter dreier Kinder. Neben der Haus- und Sorgearbeit übernimmt sie noch Hilfsarbeiten, um das Familieneinkommen aufzubessern. Ihr Mann Ivano (Valerio Mastandrea) schlägt sie regelmäßig, seine Gewaltausbrüche und Demütigungen gehören für Delia zum Alltag. Schlimmer als die Ausbrüche ihres Mannes trifft sie die Verachtung ihrer Tochter, die nicht verstehen kann, dass die Mutter sich nicht zur Wehr setzt. Als ein geheimnisvoller Brief eintrifft, findet Delia die Kraft, sich ein anderes Leben vorzustellen…

Das Regiedebüt von Schauspielerin und Moderatorin Paola Cortellesi brach in Italien alle Zuschauerrekorde und zog im Herbst 2023 sogar an »Barbie« und »Oppenheimer« vorbei. Cortellesi, die auch am Drehbuch mitschrieb und die Hauptrolle übernahm, hat eine fulminante Tragikomödie geschaffen, eine Feier der Gleichberechtigung. »Morgen ist auch noch ein Tag« überzeugt auch ästhetisch und ist mit seinen satten Schwarz-Weiß-Bildern eine brillante Hommage an den italienischen Neorealismus.

Grit Dora

Das Original ist besser!May December (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:15

Regie: Todd Haynes, (USA), 2023

Darsteller: Natalie Portman, Julianne Moore, Charles Melton u.a.

May December (OmdU)

Der Skandal liegt ca. 20 Jahre zurück, damals war er das Top-Thema der Boulevardpresse: Die verheiratete Gracie Atherton-Yu (Julianne Moore) hatte eine Affäre mit dem damals 13-jährigen Joe (Charles Melton). Dafür landete sie im Gefängnis und bekam dort zwei der drei gemeinsamen Kinder. Inzwischen ist das Paar lange verheiratet, die Kinder stehen kurz vor dem High-School-Abschluss. In dieser unaufgeregten Lebensphase sucht die bekannte Hollywood-Schauspielerin Elizabeth Berry (Natalie Portman) die Familie für Recherchen auf. Ihr nächstes Filmprojekt soll auf Gracies Leben basieren. Elizabeths Ehrgeiz ist groß, die Annäherung intensiv. Sie beunruhigt das Paar und zwingt es dazu, sich erneut mit seiner besonderen Konstellation auseinanderzusetzen. Und gilt Elizabeth Interesse wirklich nur der Rollenrecherche?

Regisseur Todd Haynes (»Carol«, 2015, »Velvet Goldmine«, 1998) gibt seinen beiden Hauptdarstellerinnen mit einem komplexen, emotional hoch aufgeladenen Plot die Möglichkeit, alle Register zu ziehen. Die beiden OSCAR-Gewinnerinnen Julianne Moore und Natalie Portman umkreisen einander und schenken sich nichts. Funkelnd, glamourös und dabei schrill bis zur Selbstironie. Ein Melodrama, das diesen Begriff wirklich verdient. »May December« lief in Cannes 2023 im offiziellen Wettbewerb. Der Titel bezieht sich auf die englische Bezeichnung für Altersunterschiede in Beziehungen.

Grit Dora

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