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Kinoprogramm Donnerstag, 18.09.2014 - Mittwoch, 24.09.2014

Song from the Forest

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
16:15 16:15
18:15 18:15 18:15

Regie: Michael Obert, (Deutschland), 2013

Song from the Forest

Trailer: http://bit.ly/1tEuLv3

Ein Film über die Liebe – die Liebe zur Musik, zur Natur, zur Welt; die Liebe zwischen Vater und Sohn. »Song from the Forest« ist auch ein Film über den Zustand der Welt und über einige der großen Themen zu Beginn des 21. Jahrhunderts – Heimat, Identität, Entfremdung, Interkulturalität, Globalisierung.

In einem modernen Epos begleitet der Journalist und Filmemacher Michael Obert den amerikanischen Musikologen Louis Sarno und seinen Sohn, den Pygmäenjungen Samedi, auf ihrer Reise vom afrikanischen Regenwald nach New York City. Die Doku ist der Gewinner des Internationalen Dokumentarfilmfestivals 2013 Amsterdam und feiert seine Deutschlandpremiere beim DOK.Fest München 2014 in der Reihe DOK.panorama.

Als junger Mann hörte der Amerikaner Louis Sarno im Radio einen Gesang, der ihn nicht mehr losließ. Er folgte den geheimnisvollen Klängen bis in den zentralafrikanischen Regenwald, fand seine Musik bei den Bayaka-Pygmäen – und kam nicht mehr zurück. Heute, 25 Jahre später, ist Louis ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft aus Jägern und Sammlern.

Mit einer Bayaka-Frau hat Louis einen Sohn, den 13-jährigen Pygmäenjungen Samedi. Als Baby war Samedi schwer krank und lag im Sterben. Louis hielt ihn die ganze Nacht und versprach ihm: „Wenn du überlebst, zeige ich dir eines Tages die Welt, aus der ich gekommen bin.” Nun löst er sein Versprechen ein und reist mit seinem Sohn aus dem afrikanischen Regenwald in jenen anderen Dschungel aus Beton, Glas und Asphalt – nach New York City. Hier treffen sie auf Familienangehörige und alte Weggefährten wie Louis´ Studienfreund Jim Jarmusch, in dessen Filmen Dead Man (1995) und Ghost Dog (1999) sich Anklänge an Sarnos Lebensgeschichte finden.

Bundesstart - das Debüt im Thalia

20 Jahre Arthaus vs. 10 Jahre ThaliaDas siebente Siegel

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:15 18:15 18:15 18:15

Regie: Ingmar Bergman, (Schweden), 1956

Darsteller: Gunnar Björnstrand, Max von Sydow, Bibi Andersson u.a.

Das siebente Siegel

Im 14. Jahrhundert kehrt der Ritter Antonius Block mit seinem Knappen Jöns von einem Kreuzzug zurück. Er findet Schweden von der Pest verwüstet; und der Ritter beginnt, an Gott zu zweifeln. Als der Tod ihn holen will, begehrt Block auf: Erst will er eine Antwort auf seine Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Tod gewährt ihm eine Gnadenfrist für die Dauer eines Schachspiels, das er mit dem Ritter spielen will. Zwischen den Zügen erlebt der Ritter Tod und Verzweiflung der Menschen; aber er entdeckt auch einen Funken Hoffnung in der Begegnung mit dem einfältigen Gaukler Jof, seiner Frau Mia und ihrem Kind. Als der Ritter sein Schloss erreicht hat, da ist auch die Schachpartie zu Ende. Durch einen Trick hat der Tod gesiegt. Jof und Mia sehen, wie der Tod den Ritter, seine Frau und sein Gefolge in einem seltsamen Totentanz mit sich zieht… Im Rückgriff auf die Traditionen mittelalterlicher Mysterienspiele meditiert Bergman über den Verlust von Sinnbezügen und die Suche nach metaphysischen Haltepunkten in der neuzeitlichen Welt. Eine symbolträchtige Allegorie, stilistisch außerordentlich konzentriert und von bitterer Skepsis geprägt.

Das Original ist besser!Can a Song Save Your Life? (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:15 20:15 20:15 20:15 20:15 20:15 20:15

Regie: John Carney, (USA), 2013

Darsteller: Keira Knightley, Mark Ruffalo, Hailee Steinfeld u.a.

Can a Song Save Your Life? (OmU)

»Can a Song Save Your Life« (Originaltitel: »Begin Again« - viel passender und kürzer) ist eine Geschichte über Musik und wie sehr Musik das Leben eines Menschen verändern kann. Keira Knightley spielt eine junge Musikerin namens Greta, die mit einem Rockstar (Maroon 5-Sänger Adam Levine) zusammen ist. Doch plötzlich, als seine Karriere zu florieren beginnt, verlässt er sie. Grund: Er möchte nichts und niemanden im Weg stehen haben. Auch das Plattenlabel ist eher dafür, dass Dave lieber offiziell Single bleibt. Greta ist am Boden zerstört und schreibt natürlich erst einmal traurige Lieder. Diese trägt sie dann auf einer kleinen Bühne in einer Bar im New Yorker East Village vor und wird, wie es der Zufall von Hollywood so will, natürlich entdeckt. Dan (Mark Ruffalo) ist zufällig in der selben Bar und möchte sich gerade depressiv betrinken. Er ist Plattenproduzent, oder besser gesagt, war es, denn er wurde gefeuert. Ein Song reicht, um ihn zu begeistern. Er möchte unbedingt mit Greta ein Album aufnehmen. Da aber beide kein Geld für ein Studio haben, wird eben New York ihr Studio. Ob China Town, Central Park oder U-Bahn-Station - alles wird genutzt. Während die beiden fleißig produzieren, kommen sie sich natürlich menschlich auch näher. So entsteht nicht nur eine musikalische Beziehung, sondern auch eine, die das Leben der beiden grundlegend verändert. Kann also ein Song wirklich dein Leben retten?

Der irische Indie-Regisseur John Carney konnte nach dem OSCAR-prämierten Straßenmusik-Drama »Once« schon einige bekannte Gesichter in seinen Nebenrollen verpflichten. Auch der Romantik in der Gewalt des Alltags ist er nicht fern, denn seinen Stars aus »Once« bekam der Tour-Stress nicht und sie trennten sich. Diese echte Geschichte könnte Vorbild für »Can a Song Save Your Life« gewesen sein und ist im Film »The Swell Season - die Liebesgeschichte nach Once« dokumentiert.

Anne

Heli

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:15 22:15 22:15 22:15 22:15 22:15 22:15

Regie: Amat Escalante, (Mexiko/Deutschland/Niederlande/Frankreich), 2013

Darsteller: Armado Espitia, Linda González, Juan Eduardo Palacios u.a.

Heli

Trailer: http://bit.ly/XdH4RM

Bundesstart - Das Debüt im Thalia