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Kinoprogramm Donnerstag, 17.04.2014 - Mittwoch, 23.04.2014

26. Filmfest Dresden - International Short Film FestivalKids 3: Zeig mir deine Welt

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
14:00

26. Filmfest Dresden - International Short Film FestivalFokus Europa 2: Short Matters!

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:00

26. Filmfest Dresden - International Short Film FestivalPanorama 1

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:30

26. Filmfest Dresden - International Short Film FestivalKids 4 : Großes Kino

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
16:00

26. Filmfest Dresden - International Short Film FestivalPanorama 2

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:30

Mittsommernachtstango

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
18:15 18:15 18:15
22:00 22:00 22:00

Regie: Viviane Blumenschein, (Deutschland/Finnland/Argentinien), 2012

Mittsommernachtstango

Die bescheidenen Finnen werden ja oft in der Geschichte übergangen, wer weiß schon, dass sie den Tango und sogar den Walzer erfanden! Finnlands bekanntester Regisseur Aki Kaurismäki (»Leningrad Cowboys Go America«, »Das Leben der Bohème«, »Wolken ziehen vorüber«) verwendet den Tango nicht nur oft in seinen Filmen, er ist auch Experte in dessen Historie. Im heutigen Russland sollte die damals neue Musik den Hirten helfen, Wölfe fern zu halten, erzählt er. Ein Schiff brachte den Tango dann nach Südamerika.

Dort schütteln die drei Musiker Walter „Chino“ Laborde, Diego „Dipi“ Kvitko und Pablo Greco nur den Kopf: „Die spinnen, die Finnen.“ Ihre Reise nach Finnland, begleitet von der deutschen Regisseurin Viviane Blumenschein, wird ein großes Abenteuer und ein Trip voller Entdeckungen. Auch wenn sie anfangs enttäuscht sind, da sich die erwartete Milonga als eher durchschnittliches Dorffest entpuppt und die langen Autofahrten von ständig liegen bleibenden Autos beeinträchtigt werden. Sie treffen berühmte Musiker wie M.A. Numminen und sogar den legendären Reijo Taipale, mit denen sie gemeinsam spielen und singen. Sie sinnieren über die kulturellen und die Temperamentsunterschiede zwischen Finnen und Argentiniern und sind ganz begeistert von ihren Erlebnissen: diese Landschaft, so wenige Menschen selbst in der Stadt, die merkwürdige Aktivität des Saunens und dann diese Musik! Viele herzliche Begegnungen und gemeinsames Musizieren später haben die drei Argentinier viel gelernt (Chino nimmt sogar eine Gesangstunde und trägt ein wunderschönes Lied auf finnisch vor) und gesehen.

Wer Tango verabscheut, sollte diesen Film meiden, alle anderen erwartet viel lakonischer Humor, eine nicht ganz seriöse Herkunftsforschung zum Tango und Protagonisten, die sich neugierig auf eine sehr andere Welt einlassen. Die Bilder zeigen sowohl die Hektik der Großstadt Buenos Aires als auch die Weiten Finnlands - ein schöner Kontrast, der sich auch in den Musikern widerspiegelt: Die Argentinier inszenieren ihre Auftritte mit viel Stil und Glamour, während die Finnen auch auf dem eigenen Bauernhof spielen - alle aber mit der gleichen Leidenschaft für die Musik.

Petra Wille

Das Original ist besser!Grand Budapest Hotel (OmU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00 20:00 20:00

Regie: Wes Anderson, (Großbritannien/Deutschland), 2014

Darsteller: Ralph Fiennes, Adrien Brody, Edward Norton u.a.

Grand Budapest Hotel (OmU)

Im Bergdorf Nebelsbad in der osteuropäischen Alpen-Republik Zubrowka führt der Hotelconcierge Gustave H. (Ralph Fiennes) das berühmte Grand Budapest Hotel. Sein Protegé ist der Hotelpage Zero Moustafa (Tony Revolori). Die beiden werden in den Streit um ein großes Familienvermögen und den Diebstahl eines wertvollen Renaissancegemäldes verwickelt, das Gustave H. von einer alten Dame (Tilda Swinton mit veritablen Hängebacken) geerbt hat, mit der er zu Lebzeiten gelegentlich das Bett teilte. Die anderen Erbberechtigten sind not amused und sowieso von Haus aus Schurken. Die Lage spitzt sich zu - in Zubrowka und der Welt. Kriege brechen aus und Europa verändert sich… Wes Andersons neuer Film richtet sich wieder an Freunde sehr schräger Unterhaltung - und wieder einmal hat er ein Paralleluniversum erschaffen, das seinesgleichen sucht. »Grand Budapest Hotel« startet kurz und knackig in den für Anderson optisch eher unergiebigen 1980ern, verweilt einen Augenblick im Jahr 1968 (stilistisch schon mehr des Regisseurs Geschmack), um sich sodann mit überbordender visueller Strahlkraft in den frühen 1930ern auszubreiten. Und hier die illustre Reihe der Starriege, die sich um Ralph Fiennes schart: Adrien Brody, Edward Norton, Saoirse Ronan, Jeff Goldblum, Willem Dafoe, Jude Law, Bill Murray, Owen Wilson, Angela Lansbury, Harvey Keitel, Jason Schwartzman, Léa Sedoux, Mathieu Amalric, Florian Lukas, Karl Markovics und Bob Balaban. Noch Fragen?

Grit Dora