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Kinoprogramm Donnerstag, 23.06.2022 - Mittwoch, 29.06.2022

Das Original ist besser!Everything Everywhere All at Once (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00

Regie: Dan Kwan, Daniel Scheinert, (USA), 2022

Darsteller: Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis, Stephanie Hsu u.a.

Everything Everywhere All at Once (OmdU)

Wer kennt das nicht? Eine einfach scheinende Sache wie z. B. die Erstellung der Steuererklärung gerät außer Kontrolle. Was folgen kann, nicht zwingend muss, erzählt das überbordende Sci-Fi-/Action-/Kung-Fu-Abenteuer »Everything Everywhere All at Once«, das in Lichtgeschwindigkeit durch multidimensionale Universen hüpft.

Doch der Reihe nach: Waschsalonbesitzerin Evelyn Wang (Michelle Yeoh) geht im Chaos ihres Alltags unter: Der bevorstehende Besuch ihres Vaters (James Hong) überfordert sie, die Wünsche der Kunden bringen sie an ihre Grenzen und die anstehende Steuererklärung wächst ihr komplett über den Kopf. Der Gang zum Finanzamt ist unausweichlich, doch während sie mit ihrer Familie bei der Steuerprüferin (Jamie Lee Curtis) vorspricht, wird ihr Universum komplett durcheinander gewirbelt. Raum und Zeit lösen sich auf und die Menschen um sie herum haben ebenso wie sie selbst plötzlich weitere Leben in Parallelwelten. Sie entdeckt, dass das Multiversum real ist und sie auf die Fähigkeiten und das Leben anderer Versionen ihrer selbst zugreifen kann. Das ist auch bitter nötig, denn sie wird mit einer großen, wenn nicht der größtmöglichen Mission betraut: der Rettung der Welt vor dem unbekannten Bösen.

Das Regie-Duo Dan Kwan und Daniel Scheinert, auch genannt „Daniels“, legen ein unglaubliches Filmabenteuer vor. Im Mittelpunkt dieser explosiven Mischung steht Michelle Yeoh (»Tiger & Dragon«) als Retterin wider Willen, deren Gegenspielerin von der unvergleichlichen Jaime Lee Curtis gespielt wird. Ke Huy Quan, legendärer Kinderstar aus »Indiana Jones und der Tempel des Todes«, feiert seine Rückkehr auf die Leinwand in der Rolle von Evelyns Ehemann. Der Film eröffnete das diesjährige SXSW Festival und wurde von Publikum und Kritik euphorisch aufgenommen.

ak

Das Original ist besser!Der schlimmste Mensch der Welt (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
20:00 20:00
22:30

Regie: Joachim Trier, (Norwegen/Frankreich/Schweden/Dänemark/USA), 2021

Darsteller: Renate Reinsve, Anders Danielsen Lie, Herbert Nordrum u.a.

Der schlimmste Mensch der Welt (OmdU)

Es gibt ja manche Auszeichnungen, die hat man sich verdient, auf die arbeitet man hin. Andere will man lieber vergessen. Zum Beispiel „Schrägste Frisur“ in der Abi-Abschlusszeitung. Zu diesen Auszeichnungen, die man gar nicht haben will, gehört wohl auch „The Worst Person in the World“ zu sein. Darauf arbeitet nun wirklich niemand (bewusst) hin.

So auch nicht Julie (Renate Reinsve), die Ende 20 ist, sich aber finanziell keine Sorgen machen muss. Sie studiert mal dies und mal das, sucht sich immer neue Leidenschaften, probiert eben gern neue Dinge aus. Als sie den 44-jährigen Comic-Autor Aksel (Anders Danielsen Lie) kennenlernt, ist die Liebe unendlich groß, trotz des Altersunterschieds. Julies Unentschlossenheit bleibt jedoch gleich. Und als sie auch noch Eivind (Herbert Nordrum) kennenlernt, der so alt und so unentschlossen wie sie selbst ist, ist ihr Gedankenchaos perfekt.

»The Worst Person in the World« (Originaltitel: »Verdens verste menneske«) erzählt vier Jahre lang aus dem Leben von Julie und wie sie sich als junge Frau durch Liebesleben, Karriere und allgemein ihren Lebensweg navigiert. Denn auch mit 30 kann man noch am Anfang stehen und herausfinden, was man im Leben eigentlich erreichen will - eine etwas andere Coming of Age-Story sozusagen.

Das Drama wurde von Regisseur Joachim Trier verfilmt und bildet den Abschluss der losen Trilogie mit »Auf Anfang« und »Oslo, 31. August« über den Nachwuchs der Osloer Oberschicht.

Anne

Das Original ist besser!Dark Glasses (OmdU)

Do. Fr. Sa. So. Mo. Di. Mi.
22:30 22:30

Regie: Dario Argento, (Italien/Frankreich), 2022

Darsteller: Ilenia Pastorelli, Andrea Zhang, Andrea Gherpelli u.a.

Dark Glasses (OmdU)

Zehn Jahre nach seinem letzten Film liefert Kultregisseur Dario Argento einen blutigen Horrorthriller ganz im Stile seiner alten Giallo-Meisterwerke. Neben seiner Tochter Asia Argento glänzen Ilenia Pastorelli und Xinyu Zhang als ungleiches Duo, das sich notgedrungen einem erbarmungslosen Serienmörder stellen muss. Nach seiner Weltpremiere auf der 72. Berlinale war Argentos neuer Film auch auf dem Fantasy Filmfest zu sehen.

Schrecken macht sich breit, als eine brutale Mordserie das sommerliche Rom in Atem hält: Ein bestialischer Killer hat es auf Edelprostituierte abgesehen, die er mit einer Cellosaite stranguliert. Als die Sexarbeiterin Diana in sein Visier gerät, überschlagen sich die Ereignisse. Bei dem verzweifelten Versuch dem Mörder zu entkommen, gerät sie in einen schweren Verkehrsunfall, bei dem sie ihr Augenlicht verliert. Außer ihr überlebt lediglich der junge Chin, dessen Eltern bei dem Unfall sterben. Während Diana sich langsam an die Dunkelheit gewöhnt, stellt ihr der Killer weiter nach. Gemeinsam mit Chin und ihrem Blindenhund nimmt Diana den ungleichen Kampf mit dem brutalen Psychopathen auf.

»Dark Glasses« ist der Film in Argentos Spätwerk, auf den sich wohl endlich auch wieder die von den sperrigeren Schönheiten seiner jüngeren Filme entfremdeten Fans einigen können. Ob er zum würdigen Schlusspunkt für das Werk eines ganz großen Horrorfilmregisseurs wird oder doch den Auftakt zu einer weiteren aufregenden Werkphase bildet, bleibt abzuwarten. Aber auf alles, was da noch kommen mag, darf man sich freuen."" filmstarts.de

ak