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Zwei Zeitebenen und zwei Perspektiven verweben sich zu einem vielschichtigen Spiel zwischen Realität und Fiktion: Die erfolgreiche Werbefilmregisseurin Elsa stürzt sich nach dem Tod ihrer Mutter in ihre Arbeit, ohne sich Raum zum Trauern zu geben. In einer anderen Zeit in der gleichen Stadt arbeitet der erfolgreiche Autor und Regisseur Raúl Durán, der gegen eine lange kreative Krise ankämpft, an seinem neuen Werk – und schreibt genau jene Geschichte, die Elsas Leben erzählt.
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Eva Müller und Isabel Schneider erzählen die Geschichte des Unterhaltungsfernsehens der 90er und früher 00er Jahre erstmals aus Frauenperspektive. Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken zurück auf ihr Werk und eine Zeit, in der Frauen im Fernsehen vor allem Beiwerk waren, als Pointen dienten und weiblicher Humor als Quotenkiller galt.
Eine ganze Generation wurde so vor allem durch männliche Unterhalter sozialisiert - durch „Wetten, dass…?“, die „Harald Schmidt Show“ und später „TV total“. Wie hat uns diese Zeit geprägt? Und was haben Humor, Witz und Unterhaltung mit Macht und Gleichberechtigung zu tun? Dieser Film ist eine Zeitreise zurück zu den Lachern der 90er und 00er. „Was haben wir gelacht“ - oder vielleicht doch nicht?
„Unsere Protagonistinnen Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins haben - jede auf ihre Weise, auch in kaum bekannten Fernsehmomenten - mehr Sichtbarkeit von Frauen im Unterhaltungsfernsehen erkämpft. Sie waren dabei Autorinnen ihrer eigenen Geschichte, aber auch Betroffene von Sexismus, Häme, Queer- und Frauenfeindlichkeit. Sie kennen sich, schätzen sich, sehen in unserem Film dieselben Archiv-Momente und schauen aus heutiger Perspektive auch kritisch auf sich selbst, ihr Schaffen und das ihrer Kolleginnen.“
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Mit 18 sind die besten Freundinnen Leonie und Marlene sich sicher, dass nichts sie trennen kann. Doch Leonie verliebt sich in Naomi, gibt sich ganz ihrer ersten großen Liebe hin und entfernt sich immer weiter von ihrer besten Freundin. Naomis depressive Schübe jedoch überfordern Leonie zunehmend. Als ihre Beziehung scheitert, merkt Leonie, wie sehr sie sich isoliert hat. Sie verlässt Berlin, beginnt eine Ausbildung und versucht, die Welt um sich herum zu ordnen. Doch auch Jahre später fehlt jemand in ihrem Leben: Marlene.
Was macht meine Identität aus? Und wem muss ich sie beweisen? Als filmische Langzeitstudie angelegt, ist „Ninja Motherf*cking Destruction“ ein wildes und ungefiltertes Porträt eines queeren Erwachsenwerdens - überbordendes Gefühlschaos inklusive. Nach acht Jahren Drehzeit und ohne Förderung oder Filmschule im Hintergrund ist Regisseurin Lotta Schwerk mit ihrem Langfilmdebüt die intensive, immer authentische Chronik einer Jugend gelungen. Dafür gab es beim Festival Achtung Berlin den Preis für die Beste Regie und das Beste Schauspiel!
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Die fünf Heldinnen des Films sind Expertinnen für die wichtigste Sache der Welt: Müttern zu helfen, ein Kind zur Welt zu bringen. Regisseurin Nicole Scherg begleitet Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Wie Frauen gebären, geht uns alle an: Wir alle wurden schließlich einmal geboren. Die Hebammen begleiten diesen physiologischen Prozess, der universell und natürlich ist - und doch zutiefst individuell. Ob im hochtechnologischen OP-Saal, im frauenverwalteten Geburtshaus oder bei Regen im Dorf: Sie navigieren den Weg zwischen den Welten. Sie wissen von der Unkontrollierbarkeit des Gebärens und sind verlässliche Reiseleiterinnen in Grenzsituationen.